Heute habe ich ein Blooming Health Tracking Sheet für dich und deine Gesundheit, den Link zum kostenlosen Download findest du am Ende der Seite. In der heutigen Folge erkläre ich dir, was das ist, warum es dich möglicherweise gut unterstützen kann und wie du es am besten einsetzt.

 

Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass dein Körper genau weiß, was gut für dich ist und du für deine Gesundheit auf deine Intuition vertrauen kannst. Doch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier manchmal Einschränkungen gibt.

 

Als Kinder spüren wir uns sehr gut. Wir greifen ganz intuitiv zu den richtigen Nahrungsmitteln, die wir gerade brauchen, beschenken unseren Körper mit Bewegung, die ihm gerade richtig gut tut. Wir gähnen, wenn uns danach ist, scheiden aus, wenn wir das Bedürfnis haben, lachen, weinen, tanzen, singen ganz nach Herzenslust und Laune.

 

Doch während unserer Erziehung und auch durch die vielen Einflüsse, die im Laufe unseres Lebens auf uns wirken, verlieren wir manches Mal die Verbindung zu unserem Körper und unserer Intuition. Dann gilt es, dass wir uns wieder erinnern. Dass wir uns wieder spüren. Dass wir wieder wahrnehmen, was sich unser Körper und unsere Seele wünschen. Und dafür braucht es etwas Übung.

 

Und das Blooming Health Tracking Sheet darf dir auf diesem Weg eine Stütze sein, wenn du das möchtest und wenn du das Gefühl hast, dass du Unterstützung brauchen könntest. Es kann dir dabei helfen, gesunde Verhaltensweisen wieder zu Gewohnheiten werden zu lassen.

 

Denn, wenn du z.B. in deinem Alltag viel Stress empfindest, wenn du das Gefühl für deine Ernährung verloren hast und vielleicht sogar gar nicht mehr so richtig wahrnimmst, was du den ganzen Tag über so zu dir nimmst, wenn du dich gar nicht mehr daran erinnern kannst, wann du das letzte Mal bewusst durchgeatmet hast oder dir auch die Motivation fehlt, deinen Körper regelmäßig zu bewegen bzw. du dich in einem Zustand befindest, in dem sich dein Körper einfach nur steif und schwerfällig anfühlt und eigentlich so gar nicht richtig in Bewegung kommen möchte, dann können dir fixe Anhaltspunkte in deinem Alltag dabei helfen, wieder Gewohnheiten aufzunehmen, die dir gut tun und die dich deinen Körper wieder spüren lassen. Denn, wenn ein relativ ungesunder Lebensstil über Monate oder sogar Jahre hinweg deinen Alltag bestimmt, dann kannst du dich vielleicht gar nicht mehr so richtig daran erinnern, wie es sich anfühlt, wenn sich dein Körper so richtig wohl fühlt und du es genießen kannst, in deinem Körper zu wohnen.

 

Was mir wirklich ein Herzensanliegen ist, wenn du dich dazu entschließt, mit dem Tracking Sheet zu arbeiten: Was ist deine innere Ausrichtung dabei? Welche Gefühle und welche Gedanken bewegen dich dazu, deinen Lebensstil zu ändern?

 

Ich möchte dir wirklich ans Herz legen, dich vorab mit deiner Ausrichtung zu beschäftigen, denn dieses Tracking Sheet soll auf keinen Fall zu einer Pflicht in deinem Leben werden, die zu im Grunde in deinem tiefsten Inneren verabscheust. Ganz im Gegenteil wünsche ich mir, dass dich das Übungsblatt darin unterstützt, wieder mehr Freude an einem gesunden Lebensstil zu finden, wieder Freude an Bewegung zu erfahren, Freude an bewusster Ernährung, Freude daran, dass du dich wieder rundum wohlfühlst und mit Kraft und Energie durch deinen Alltag gehst.

 

Wenn du also spürst, dass du mit so einem „harten Muss“ an die Sache herangehst, dann möchte ich dich einladen, zuerst mal tief durchzuatmen und in deinen Körper zu spüren. Was wünschst du dir wirklich für dich und deinen Körper und warum regt sich in dir diese Härte, wenn es doch eigentlich gerade darum geht, dir selbst etwas Gutes zu tun?

 

Nun spür mal zu dem Satz „es darf leicht sein“. Denn ja, es darf leicht sein und du darfst dich in voller Selbstliebe um dich und deinen Körper kümmern. Und auch, wenn du jetzt gerade diesen Satz nicht wirklich für dich annehmen kannst, spür immer mal wieder zu ihm hin. Vielleicht möchtest du ihn dir auch irgendwo hinschreiben, wo du ihm regelmäßig begegnest.

 

Wenn du möchtest, dann schreib dir doch auch, bevor du mit dem Übungsblatt arbeitest, alle Gründe auf, die dir gerade in den Sinn kommen, warum du an deinem Lebensstil etwas ändern möchtest. Dies kann dir zum einen Motivation schenken, wenn der erste Schwung mal nachlässt, und zum anderen kann dir dies auch aufzeigen, was dich dazu bewegt. Wenn du all die Gründe notiert hast, die dich motivieren, schließ für einen Moment deine Augen und frag nun auch mal ganz offen deinen Körper, was er sich von dir wünschst. Wie er gerne behandelt werden würde und was ihm noch fehlt. Schenke deinem Körper Zeit, um dir zu antworten und lausch ganz klar hin. Was wünschst sich dein Körper von dir, was wäre ihm ein wichtiges Anliegen, damit er sich mit dir so richtig wohlfühlen kann? Lausche den Antworten und schreib auch diese auf und, wenn du möchtest, ergänze das Tracking Sheet mit den Wünschen, die dein Körper dir verraten hat.

 

Gut, nun möchte ich dir die Top 7 für dein blühende Gesundheit aus meiner Sicht verraten. Ich habe lange darüber nachgedacht, wo ich am besten ansetzen würde, wenn ich wieder zu einem gesünderen Lebensstil finden möchte. Denn auch ich war im letzten Jahr damit konfrontiert. Während ich in den Jahren davor bereits ein gutes Gefühl für mich und meinen Körper entwickelt hatte und mich wirklich darauf verlassen konnte, dass mein Körper mir genau zeigt, was er braucht und ich dies auch gut wahrnehmen kann, wurde mein Körpergefühl durch die Komplikationen während meiner ersten Schwangerschaft und die damit einhergehende Fehlgeburt mal so richtig durchgewirbelt. In der Zeit darauf fühlte ich mich so richtig träge und schwer, hatte komische Gelüste bzw. wurde mir noch lange Zeit übel von gewissen Nahrungsmitteln – erstaunlicherweise vor allem von Gemüse -, die mir eigentlich gut tun, und ich bin so gar nicht mehr in die Gänge gekommen.

 

Irgendwann kam ich dann an den Punkt, als ich einsah, dass sich mein gutes Körpergefühl wohl nicht mehr einfach so von alleine wieder einstellen würde und ich von mir aus wieder Lust auf genau das haben würde, was mir gut tut – Lust auf gesundes, nährendes Essen, Lust auf Bewegung, Stille, Natur… und auch die Liebe zu meinem Körper war durch diese ganze Erfahrung etwas in Mitleidenschaft gezogen. Denn da ich ihn nicht mehr richtig spüren konnte, fühlte ich mich von ihm getrennt und es war schwierig für mich, ihn so richtig zu lieben, als er sich so schwer und kraftlos anfühlte.

 

So habe ich dann wieder aktiv gestartet, meinen Lebensstil zu ändern. D.h. ich habe mir Motivation „im Außen“ gesucht – nicht nur nach meiner Intuition gehandelt, wie ich es von davor gewohnt war – und habe dadurch meine Komfortzone wieder gut ausgedehnt. Ich habe mich bewegt, auch wenn mir gerade nicht wirklich nach Bewegung war. Ich habe schrittweise und liebevoll meine Ernährung wieder umgestellt – ich habe den Zucker drastisch reduziert, ich habe Weißmehlprodukte – das oft das einzige war, was gegen meine Übelkeit geholfen hat – drastisch reduziert und bin nach und nach wieder zu geregelten Essenszeiten OHNE Zwischenmahlzeiten zurückgekehrt. So konnte ich die Ungleichgewichte auf körperlicher Ebene wieder ausgleichen. Gleichzeitig habe ich mich viel in ganz bewusster Körperliebe geübt, sodass ich das Wunder meines Körpers auch in der damaligen Situation erfahren konnte. Ich habe regelmäßig Liebesbriefe an meinen Körper geschrieben, habe mich nackt im Spiegel betrachtet und meinem Körper liebevolle Komplimente gemacht, ich habe meinen Körper mit Ölmassagen verwöhnt und ihn im Tanz gespürt. Das war wirklich heilsam und wunderschön.

 

So habe ich über bewusste Aktionen in meinem Alltag wieder zu meiner Körperintuition zurückgefunden. Und auch, wenn ich noch nicht wieder dort angekommen bin, wo ich schon mal war, spüre ich, dass die Verbindung zu meinem Körper durch diese Erfahrung noch tiefer ausgeprägt ist. In diesem Sinne kann das Tracking Sheet, welches du heute anbei findest, dich darin unterstützen, dein Körpergefühl zu stärken. Dafür braucht es vielleicht zu Beginn ein paar Gewohnheiten, die du bewusst in deinen Alltag integrierst, um Dysbalancen auszugleichen, die dich zur Zeit möglicherweise noch „fehlleiten“.

 

Nummer 1 im Tracking Sheet: genügend Wasser trinken

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Doch viele meiner Klientinnen vergessen tagsüber häufig aufs Trinken. Vor allem, wenn sie in der Arbeit sind, nehmen sie sich oft nicht die Zeit ihr Glas aufzufüllen. Mein Tipp für dich: Teile dir deinen Wasserbedarf gut ein, d.h. nimm dir einen Krug mit an deinen Arbeitsplatz, der so viel Wasser fasst, wie du gerne in deiner Arbeitszeit trinken möchtest. Und dann achte auch darauf, dass du regelmäßig zum Wasserglas greifst. Wenn du den Geschmack von Wasser nicht so gerne hast, dann gib doch am besten ein paar Zweige Zitronenmelisse, einen Schuss Zitrone oder ein paar Rosenblüten oder Gurkenscheiben in deinen Wasserkrug, das schenkt dem Wasser einen guten Geschmack. Und trinke das Wasser nicht zu kalt. Zu kaltes Wasser schwächt dein Verdauungsfeuer und dein Körper braucht viel Energie, um es auf Körpertemperatur zu bringen.

Am besten in Raumtemperatur oder noch wärmer.

 

Wieviel Wasser du am besten trinken solltest, das hängt von deiner Konstitution ab und auch von der jeweiligen Jahreszeit. Hierzu nur mal in aller Kürze: Wenn du zu Wasseransammlungen neigst und dein Verdauungsfeuer sehr träge ist, benötigt dein Organismus nicht so viel Wasser. Wenn du jedoch ein sehr hitziger Typ bist oder viel Trockenheit in deinem Körper wahrnimmst, dann benötigt dein Körper auch mehr Wasser.

 

Nummer 2 im Tracking Sheet: Gemüse essen

 

Ich weiß nicht, wie du dich bisher ernährst, ob du bereits viel Gemüse isst oder nicht. Doch dies ist das Erste, zu dem ich dir raten würde, wenn frisches Gemüse noch nicht zu (fast) jeder deiner Mahlzeiten zählt.

 

Bei Gemüse ist auch wichtig, dass du darauf achtest, in welchem Zustand du es zu dir nimmst – also ob roh oder gekocht. Ich würde dir hier empfehlen, wirklich auf dein Verdauungsfeuer zu achten. Denn, auch wenn du vielleicht von vielen Seiten hörst, dass du das Gemüse unbedingt roh essen solltest bzw. nicht stark erhitzt, kann ich dir aus ayurvedischer Sicht sagen, dass es keinen Sinn macht, rohes Gemüse zu essen, wenn dein Körper es nicht verstoffwechseln kann. Ob dein Verdauungsfeuer stark genug ist, merkst du in erste Linie daran, wie du dich nach dem Verzehr von rohem Gemüse fühlst. Neigst du dann zu einem Blähbauch, fühlst du dich vielleicht müde, wird dir kalt oder hast du andere Verdauungsbeschwerden, dann weißt du, dass dir rohes Gemüse nicht gut tut. Vertraue hier unbedingt auf die Signale deines Körpers. Im besten Fall bereitest du dir liebevoll Gerichte mit gekochtem Gemüse und verdauungsfördernden Gewürzen zu, die dich mit all deinen Sinnen verwöhnen.

 

Nummer 3 auf dem Tracking Sheet: Sport / Bewegung

 

Zählst du zu den Menschen, die sich unglaublich gerne bewegen und es gar nicht aushalten, mal einen Tag auf der Couch zu verbringen?

 

Also ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich mich da nicht dazuzählen kann. Ich kenne die Phasen sehr gut, in denen ich gerne faulenze. Doch muss ich auch ganz ehrlich zugeben, dass, wenn diese Phasen zu lange anhalten, ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut fühle. Und dass sehr viele Aspekte meines Wohlgefühls mit meinem Bewegungspensum zusammenhängen.

 

Wenn meine bewegungsarmen Phasen zu lange andauern, beginnt nicht nur mein Körper hier und dort zu zwicken und sich mit Verspannungen zu melden, sondern ich fühle mich auch mental viel labiler. Abends kann ich mit der Zeit nicht mehr so gut einschlafen und mein Schlaf ist auch nicht mehr sehr erholsam. Mein Körper entwickelt eine innere Schwere, die sich mit der Zeit auch auf ein berufliches Schaffen auswirkt. Und vor allem wird es mit jedem Tag schwieriger für mich, wieder in Bewegung zu kommen.

 

Wenn ich mich jedoch jeden Tag ganz bewusst bewege und am besten mit Bewegung in den Tag starte, wenn ich meinen Kreislauf täglich zumindest einmal gut anrege und meinen Körper täglich zum Schwitzen bringe, dann hüpfe ich morgens voller Freude aus dem Bett und kann es gar nicht erwarten, wieder auf meine Yoga- bzw. Sportmatte zu kommen. Mein Körper sehnt sich dann nach Bewegung, danach, mal wieder richtig durchgestreckt und gedehnt zu werden. Dann fällt es mir wirklich leicht, mich zu bewegen und ich bin auch in meinem Alltag viel agiler, habe einen besseren Schlaf und meine Verdauungssystem funktioniert wunderbar.

 

Wenn du dich also auch zu jenen zählst, die gut und gerne viel Zeit auf der Couch verbringen können oder aber, wenn du beruflich oder familiär sehr eingespannt bist und dir nur sehr selten die Zeit schenkst, um deinen Körper zu bewegen, dann darf dir das Tracking Sheet eine extra Portion Motivation schenken für deine tägliche Motivationseinheit. Wenn du dir jetzt denkst: Oh nein, ich hab doch wirklich einfach überhaupt keine Zeit für Sport, dann kann ich dir sagen: doch, die hast du. Zuerst mal denk einfach einen Moment darüber nach, wofür du dann doch zwischendurch Zeit findest. Z.B. Zeit an deinem Telefon, in den sozialen Medien, vielleicht Zeit fürs Fernsehen. Und sogar, wenn du all dies nicht machst, weil dir die Zeit fehlt, dann möchte ich dir wirklich ans Herz legen, dir Zeit für deine Bewegung zu schenken. Es muss nicht jeden Tag eine Stunde sein. Doch ich bin mir sicher, dass du täglich 15 Minuten aufbringen kannst, um deinen Körper durchzubewegen. Lass dir ein gutes Übungsprogramm zeigen von einem Trainer/einer Trainerin oder eine 15-minütige Yogapraxis von einer guten Yogalehrerin. Auch auf Youtube findest du bereits viele, wunderbare Bewegungsvideos, die nicht länger als 15 bis 20 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Doch bitte beachte: Wenn du bisher noch recht wenig Sport gemacht hast und deinen Körper noch nicht zu gut kennst, hol dir professionelle Unterstützung, damit du die Körperübungen auch richtig ausführst, bevor du dir Inspirationen bei Youtube holst.

 

Nummer 4 am Tracking Sheet: Auszeit / Stille

 

Auch hier gilt: Schenke dir täglich Zeit, um in die Stille zu gehen. Diese Zeit holst du über den Tag wieder herein, denn Zeit in der Stille hilft dir dabei, fokussierter an Aufgaben heranzugehen und sie somit effizienter zu erledigen.

 

Wie kannst du dir die täglichen Auszeiten bzw. Zeiten der Stille gestalten? Geh hier ganz nach deinem Gefühl – bewusste Meditationen, ein Spaziergang in Stille im Wald, Yoga Nidra, Atemübungen – alles, was dir richtig gut tut und dich mit Frische und Klarheit erfüllt.

 

Und neben den „aktiven Auszeiten“ schenke dir doch auch immer wieder mal die Zeit, um einfach nur zu sein, einfach nur da zu sitzen und ins Grüne oder in die Luft zu schauen. Erlaube dir, einfach in deinem Sein anzukommen und übe dich darin, das auszuhalten, was in diesen Momenten der Stille hochkommt. Dies ist für mich persönlich wirklich eine der schwierigsten Übungen im Alltag. Es scheint so einfach, doch mich wirklich hinzusetzen und für 10 oder 20 Minuten einfach einmal wirklich nichts zu tun, fällt mir immer wieder schwer. Ja, ich kann mich gut zur Meditation hinsetzen und meinen Fokus mit einer bestimmten Absicht lenken. Doch mich einfach hinzusetzen und zu sein – darin darf ich mich gerade üben. Und ich merke, wie gut mir dies tut, wie wichtig diese echte Auszeit vom ständigen Optimieren und Schaffen für mich ist. Täglich diesen Raum zu schaffen und zu für einige Zeit zu halten, in dem ich einfach nur sein darf – das ist wirklich magisch und einfach wundervoll.

 

Nummer 5 auf dem Tracking Sheet: guter Schlaf

 

Mir ist klar, dass du dir nun nicht einfach vornehmen kannst, gut zu schlafen, wenn es dir schwerfällt, in einen erholsamen Schlaf zu sinken.

 

Wenn du gerade eine Phase hast, in der du nicht so gut schläfst, dann möchte ich dir gerne als erstes den Impuls geben, diesen Zustand zu akzeptieren. Es darf auch mal sein, dass du gerade nicht so gut schläfst, auch wenn dies natürlich überhaupt nicht angenehm ist. Doch vertraue darauf, dass sich dies auch irgendwann wieder ändern wird.

 

Und dann setze täglich einen Impuls, um dich abends richtig gut entspannen zu können. Auch hier übe dich darin, nicht die Erwartung daran zu knüpfen, dadurch endlich wieder gut schlafen zu können, sondern durch die Entspannung bereits gute Erholung zu erleben. Ein Ziel für guten Schlaf könnte z.B. sein, dass du abends ab einer bestimmten Zeit keine elektronischen Geräte mehr nutzt, dass du ein Entspannungsbad nimmst mit einem beruhigenden Aromaöl oder dass du einer Tiefenentspannungs-Anleitung lauscht.

 

Ich kreiere übrigens gerade einen wunderbaren kleinen Onlinekurs für guten Schlaf, der dich dabei unterstützt, zu besserem und erholsamerem Schlaf zu finden. Du findest in den Shownotes den Link zur Warteliste. Wenn du Interesse hast, trag dich doch sehr gerne ein und du erfährst sofort, wenn der Kurs verfügbar ist.

 

Nummer 6 auf dem Tracking Sheet: Natur

 

Halte dich, wenn möglich, täglich in der Natur auf. Nachdem ich mich heute hier schon mit deiner Tendenz zum Couch-Potato geoutet habe, kannst du dir wahrscheinlich vorstellen, dass es mir nicht immer leicht fällt, hinauszugehen. Doch, wenn ich mal draußen bin, liebe ich es. Schon nach den ersten tiefen Atemzügen frischer Wald- oder Seeluft, den ersten Schritten über frisches Gras, dem ersten Blick in den blauen Himmel fühle ich mich wie neugeboren und zutiefst mit mir selbst und Mutter Erde verbunden.

 

Und auch, wenn bei dir der nächste Wald nicht direkt vor der Türe liegt, weil du in einer Stadt wohnst, kennst du bestimmt einen schönen Park in deiner Nähe. Nimm dir doch das nächste Mal auf deinem Nachhauseweg 10 Minuten Zeit, um barfuß durch den Park zu laufen oder morgens nach dem Aufstehen einen feinen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Oder anstatt es dir mit deinem Lieblingsbuch auf der Couch bequem zu machen, leg dich in den Schatten deines Lieblingsbaumes und lausche für einen Moment dem Rascheln des Windes in den Blättern. In der Natur füllen sich unsere Krafttanks mit Leichtigkeit und nach kopflastiger Arbeit, vielleicht auch noch vor einem Bildschirm, können wir uns in der Natur wieder wunderbar erden und wieder ganz in unserem Körper ankommen.

 

Zu guter Letzt findest du einen ganz wichtigen Punkt auf deinem Tracking Sheet: deine Körperliebe

 

Setze täglich einen Akt der Körperliebe.

 

Vielleicht kommt dir das nun etwas sinnlos vor oder du fragst dich, wie du denn das auch noch unterkriegen sollst in deinem vollen Zeitplan. Hier geht es mir darum, dich darin zu üben, täglich und immer liebevoll mit deinem Körper zu sein. Wir sind so geprägt von negativen und kritisierenden Gedanken, wenn es um unseren Körper geht. Ich bin immer wieder darüber erschrocken, wie das so ist in unterschiedlichen Magazinen: Sogar, wenn es einen Artikel zum Thema Selbstliebe und Liebe zu deinem eigenen Körper gibt, findet sich meist schon auf der nächsten oder übernächsten Seite Werbung für ein Abnehmprodukt oder die neuesten Diättrends oder Körperübungen für deine „Problemzonen“. Und bewusst oder unbewusst nehmen wir diese kritischen Gedanken über unseren Körper in unser Denken auf, vergleichen und häufig mit anderen und finden vieles, das wir gerne an unserem Körper ändern möchten – damit beschäftigen wir uns meist viel mehr als damit, was wir an unserem Körper lieben.

 

Deshalb ist es so wichtig, dass du deinem Körper täglich zumindest eine kleine Liebesbotschaft zukommen lässt. Stell dich vor den Spiegel und mach deinem Körper Komplimente, schreib deinem Körper einen Liebesbrief, bedanke dich von Herzen für all die wundervollen Leistungen, die dein Körper täglich vollbringt, verwöhne deinen Körper mit sanften Massagen und Streicheleinheiten, betrachte deinen Körper aufmerksam im Spiegel und finde mindestens 5 Dinge, die du an ihm einfach wundervoll findest. Am Anfang fühlen sich diese Übungen vielleicht noch aufgesetzt an, doch du wirst merken, mit der Zeit beginnt die Liebe zu deinem Körper zu wachsen und deine Gedanken über ihn beginnen sich zu ändern. Du beginnst auch tagsüber liebevoller mit deinem Körper umzugehen. Und so wird auch der gesunde Lebensstil irgendwann nicht mehr zur lästigen Pflicht, sondern zu einem Akt der Selbstliebe aus tiefstem Herzen.

 

Wenn du dir das Blooming Health Tracking Sheet ausgedruckt hast, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um bei jedem Punkt hineinzuspüren, mit welchem Ziel du gerne beginnen möchtest. Notier dir dieses Ziel in die jeweilige Zeile zu den einzelnen Punkten und platziere das Blatt dann irgendwo in deiner Wohnung, wo es dich liebevoll täglich an deine Körperliebestaten erinnern darf. Wenn du möchtest, schreib doch eine liebevolle Botschaft an dich selbst dazu, die dir nochmals zusätzliche Motivation schenkt. Und dann wünsch ich dir superviel Freude beim Umsetzen deiner Top 7 für das Aufblühen deiner Gesundheit!

 

Alles Liebe zu dir!

Tamara